Regionalliga Südost 28./29.01.2012  

ESV Flügelrad Nürnberg I – BC Bad Königshofen I  0:8

Der Meisterschaftsexpress BC Bad Königshofen mit Zielbahnhof Titelgewinn Regionalliga Südost-Ost machte auch beim Eisenbahner-Verein in Nürnberg, dem Liga-Neuling ESV Flügelrad Nürnberg, nicht Halt. Im Gegenteil, er sauste mit Reisegeschwindigkeit durch diese sechstletzte Station und gewann im IC-Tempo mit 8:0. Die Samstagsergebnisse vom Rest der Liga indes waren Entgleisungen im Vergleich zum bisherigen Saisonverlauf, glichen einem Hauch von Resignation, fast schon Kapitulation. Denn die zwei einzigen wirklichen Verfolger mussten Federn lassen und vergrößerten ihren Rückstand auf fünf bzw. sechs Punkte. Der Zweite DHfK Leipzig leistete sich  in dem einen Sachsen-Duell, beim Fünften TSV Niederwürschnitz, ein 4:4, während im anderen der Dritte BV Zwenkau beim TSV Dresden gar mit 2:6 die Segel streichen musste. In der Nürnberger Heinz-Wieland-Halle hatten indes die Grabfelder weit mehr Widerstand zu brechen, als es aus dem Gesamtergebnis zu schließen wäre. 8:0 Spiele und 16:2 Sätze lassen darauf zwar nicht schließen. Die Nürnberger, die am Samstag nach der Punkteteilung von Röhrsdorf und Aschaffenburg die Rote Laterne übergeben bekamen, wollten, wenn sie schon verlieren mussten, wenigstens ein achtbares Ergebnis erzielen. Die Königshöfer sind heuer aber so ausgeglichen besetzt, dass sich keiner für ein Gastgeschenk hergeben wollte. Es kam, wie Sebastian Ames im Vorfeld angekündigt hatte: „Wenn´s hinten raus eng wird, macht uns unser Selbstbewusstsein stark und wir treffen die besseren Entscheidungen.“ Sein Vater Thomas fasste alle Partien gleich lautend zusammen: „Die Nürnberger waren in allen Sätzen gut dabei. Aber irgendwann lösten sich unsere und machten den Sack zu.“

Ergebnisse: Sascha Frank Firth/Joachim Lenhardt – Sebastian Ames/Christopher Ames 16:21/17:21; Andrej Dück/Matthias Fruck – Thimm Spitzer/Philipp Fleck 11:21/16:21; Angela Klaßmüller/Monika Fruck – Engelke Rasche/Senja Töpfer 18:21/23:21/13:21; Matthias Fruck – Christopher Ames 14:21/20:22;  Joachim Lenhardt – Sebastian Ames 9:21/16:21; Andrej Dück – Thimm Spitzer 10:21/21:19/10:21; Angelika Klaßmüller – Engelke Rasche 14:21/7:21; Sascha Frank Firth/Monika Fruck – Philipp Fleck/Senja Töpfer 12:21/20:22.

 

TSV BW Röhrsdorf I – BC Bad Königshofen I  1:7

Die vier Männer und zwei Frauen aus Bad Königshofen spulten auch am Sonntag fahrplanmäßig ihr Programm herunter, als spielten sie in einer eigenen Liga. Wie befürchtet, kam man nur beim Spielortwechsel von Nürnberg nach Röhrsorf in der Nacht zum Sonntag ins Gedränge, sprich in einen Stau vor Chemnitz, so dass die Regeneration für das Sonntagvormittags-Spiel noch rechtzeitig vor Mitternacht beginnen konnte. In der Schulturnhalle im Chemnitzer Ortsteil Röhrsdorf spielte am Sonntag Vormittag dann der Tabellenführer seine gewohnt souveräne Rolle. Mit dem Standardergebnis von 7:1, dem gleichen wie im Hinspiel, wurde der TSV abgefertigt. Und wenn eine Mannschaft denn so erfolgreich ist, stellt sich weniger die Frage, wer die Punkte geholt, sondern wer sie abgegeben hat. Das war diesmal Engelke Rasche im Damen-Einzel, das sie erneut gegen die starke Tschechin Zuzana Matejkova, allerdings nach großem Kampf und nur knapp im Entscheidungssatz, abgeben musste. Mit 7:3 Einzel- und 10:0 Doppelpunkten spielt die Würzburgerin aber ihre bisher erfolgreichste Saison bei den Grabfeldern. Einen Satzverlust musste sich auch Sebastian Ames anschreiben lassen gegen Sven Kreher, gewann den dritten aber relativ klar und blieb in seiner Saisonbilanz ungeschlagen. Nach Spielende kam dann noch die Kunde aus Dresden, wo Leipzig mit einem erneuten 4:4 einen Punkt eingebüßt und sich unfreiwillig zum möglichen „Königsmacher“ am nächsten Doppelspieltag gekürt hatte. Am 25./26. Februar empfangen die Königshöfer nämlich Zwenkau und Leipzig und können bereits mit zwei Unentschieden vorzeitig die Sektkorken knallen lassen und die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen.

Ergebnisse: Fabian Fritzsche/Rene Schoesau – Christopher Ames/Sebastian Ames 11:21/14:21; Sven Kreher/Eric Bachmann – Philipp Fleck/Thimm Spitzer 17:21/10:21; Zuzana Matejkova/Lisa Rutsatz – Engelke Rasche/Senja Töpfer 15:21/14:21; Fritzsche – Ch. Ames 10:21/14:21; Kreher – S. Ames 21:17/12:21/16:21; Schoesau – Spitzer 14:21/13:21; Matejkova – Rasche 21:15/15:21/21:18; Bachmann/Rutsatz – Fleck/Töpfer 11:21/20:22.

 

Bayernliga Nord 29.01.2012

BC Bad Königshofen II – TSV Niederndorf I  3:5

Spätestens nach dieser Heimniederlage ist für die Bayernliga-Mannschaft des BC Bad Königshofen die Saison gelaufen und die restlichen Spiele dienen, ebenso wie eigentlich schon dieses, der Perspektiv-Entwicklung für die Zukunft dieser Mannschaft. Immerhin ging es ja in diesem Spiel um die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes hinter dem TSV Lauf und vor eben diesem TSV Niederndorf. An eine Wiederholung des klaren Hinspielerfolgs (6:2) im Herbst war indes schon von Beginn an kaum zu denken, weil hier zwei Spieler von damals ersetzt werden mussten. Für die etatmäßige Nummer 1 Markus Dinnebier (Operationsfolgen) rückten die drei anderen Männer Fabian Hippold, Simon Prell und Anton Sarwanidi auf und Frank Helmerich ins Team. Und den Part von Sarah Prell teilten sich Valerie Koch und Jasmin Dippert. Zur Folge hatte das Aufrücken u.a. auch, dass der Doppel- und Mixed-Spezialist Simon Prell im Einzel ran musste. Und das sind im Badminton eben zwei Paar Stiefel. So zeichnete sich auch bald ab, dass seinem Einzel vorentscheidende Bedeutung zukommen würde. Prell gewann sogar den ersten Satz, verlor aber den zweiten und hielt im dritten bis 14 beide mit, unterlag aber am Ende. So ging es mit 3:3 in die letzten beiden Spiele, die über Sieg, Unentschieden oder Niederlage entscheiden mussten. Irene Neumann hatte beim 20:22/11:21 nach dem unglücklich verlorenen ersten Satz keine Chance mehr. Und das gemischte Doppel Frank Helmerich/Jasmin Dippert kam trotz enormer kämpferischer Leistung  nicht über ein 11:21/18:21 hinaus und konnte nicht einmal mehr ein Unentschieden halten.

Ergebnisse: Fabian Hippold/Simon Prell – Oliver Gryczka/Arnd Kleyer 21:10/15:21/21:7; Anton Sarwanidi/Frank Helmerich – Stefan Becker/Luc Heynick 10:21/19/21; Irene Neumann/Valerie Koch – Lisa Niepelt/Birte Kleyer 15:21/24:26; Hippold – Gryczka 21:14/21:15; Sarwanidi – Becker 21:19/21:13; Prell – A. Kleyer 21:16/14:21/15:21; Neumann – B. Kleyer 20:22/11:21; Helmerich/Dippert – Luc Heynick/Lisa Heynick 11:21/18:21.

 

Regionalliga Südost 21.01.2012

BC Bad Königshofen I – BC Aschaffenburg I  7:1

Mit einer souveränen Selbstverständlichkeit hat der Tabellenführer BC Bad Königshofen seine Hausaufgabe im ersten Rückrundenspiel im Unterfranken-Derby gelöst und dem BC Aschaffenburg nicht den Hauch einer Chance gelassen. Bis zum Stand von 7:0 gab es keinen einzigen Satzverlust, und nur zwei der bis dahin 14 Sätze fanden ein knappes Ende. Dann durfte bei den Gastgebern der in der Bayernliga so dominierende Fabian Hippold aus der zweiten Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison ran, von seinem Potenzial her ganz klar eine Option für diese Liga. Seinen Gegner Frank Fischer hatte er vor einem Jahr in Aschaffenburg noch besiegt. Und auch diesmal sah es danach aus, solange neben ihm auf Court 1 noch Betrieb war und er auf dem hinteren Spielfeld Fischer klar im Griff hatte. Als es vorne leer wurde und sich alle Blicke nur noch auf ihn richteten, spielten ihm die Nerven einen Streich, verlor er im zweiten Satz völlig den Faden, war im dritten noch bis 17:17 dran und am Ende mit 17:21 weg. Das war aber auch der einzige Wermutstropfen im Freudenbecher der Königshöfer, die nie einen Zweifel über ihren achten Sieg in Folge aufkommen ließen. Da hatten sie denn auch überhaupt kein Interesse daran, in irgend einer Form die Spannung für die zahlreichen Zuschauer künstlich hoch zu halten. „Die kommt schon noch in unseren nächsten zwei Heimspielen gegen Leipzig und Zwenkau“, vertröstete sie Sebastian Ames, fügte aber hinzu, dass in keiner Phase die Gedanken beim gleichzeitig ausgetragenen Verfolgerduell dieser beiden Mannschaften aus Sachsen waren. Die trugen durch ihr 4:4 nämlich dazu bei, dass sich der Vorsprung der Grabfelder an der Spitze auf vier Punkte plus dem weitaus besten Spiel-Verhältnis ausdehnte. „Nein, wirklich nicht“, so Basti, „wir sind heuer so stark, dass wir nirgendwo hin schielen müssen. Erst recht nicht, wenn die beiden Damen Senja Töpfer und Engelke Rasche maximal punkten. Froh war man deshalb, dass Töpfers lädiertes Sprunggelenk mitmachte. Das „good girl“, so ihr Individual-Aufdruck auf dem Trikot unter „BC Bad Königshofen“ gewann mit Rasche das Damen- und mit Philipp Fleck das gemischte Doppel. So zog man denn ein wenig Spannung daraus, wer als Erster von den beiden Ames-Brüdern in der dritten Spiel-Paarung den fünften, den Siegpunkt einbringen würde. Christopher Ames hatte es dabei mit Philipp Faust zu tun, der bis vor drei Jahren vier Jahre lang an seiner Seite beim BC Bad Königshofen spielte. Obwohl beide häufig miteinander in Unterdürrbach trainieren, wurde es trotz aller sportlicher Klasse eine für Badminton-Verhältnisse ziemlich aufgeregte Angelegenheit. Dies lag aber keinesfalls am Umgang der beiden Kontrahenten miteinander, sondern an der jungen Schiedsrichterin. Die achtete eigentlich nur ganz genau auf die Regelvorgaben bei Fausts Aufschlägen. Und als sie deren drei oder vier als fehlerhaft moniert hatte, war die Atmosphäre vergiftet und ihr Schiedsrichterkollege assistierte bis zum Schluss am anderen Netzpfosten. „Ich habe nichts reklamiert“, so Christopher Ames, „zumal Aufschläge im Einzel doch eh fast nichts bewirken.“ Beim Shakehands hatte „Chrissy“ dann, wieder einmal, die Nase vorn. Den fünften Punkt hatte da aber bereits sein Bruder Sebastian eingelockt. Und Philip Fleck lehnte sich, gestützt durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung, sogar schon ganz euphorisch weit aus dem Fenster: „Ich glaube, das war heute schon die Meisterschaft.“

Ergebnisse: Christopher Ames/Sebastian Ames – Philipp Faust/Kai Bastian 21:15/21:19 ; Senja Töpfer/Engelke Rasche – Kathrin Maiwald/Brid Stepper 21:12/21:11 ; Philipp Fleck/Timm Spitzer – Dominik Weinkötz/Frank Fischer 21:13/21:19 ; Engelke Rasche – Brid Stepper 21:13/21:5 ; Christopher Ames – Philipp Faust 21:15/21:12 ; Sebastian Ames – Dominik Weinkötz 21:9/21:8 ; Fabian Hippold – Frank Fischer 21:16/9:21/17:21 ; Philipp Fleck/Senja Töpfer – Kai Bastian/Kathrin Maiwald 21:11/21:15.

 

 

Bayernliga Nord 03./04.12.2011

1.BV Bamberg I – BC Bad Königshofen II 3:5

Die zweite Mannschaft des BC Bad Königshofen hat mit zwei Auswärtssiegen ihren zweiten Tabellenplatz in der Bayernliga Nord gefestigt. Zunächst ging es am Samstag zum Tabellensiebten BV Bamberg, wo man in einem sehr ausgeglichenen Spiel am Ende die Nase vorn hatte. Bemerkenswert, dass diesmal der sonstige Punktegarant Fabian Hippold sowohl im Doppel neben Simon Prell gegen die Bamberger Sidney Lißel/Staphan Sartorius denkbar knapp verlor und  auch im Einzel gegen Sartoius die Segel streichen musste. Es war seit einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal eine Einzel-Niederlage des Erst-Semester-Studenten. Das Zweier-Doppel Markus Dinnebier/Anton Sarwanidi und das Damen-Doppel Irene Neumann/Valerie Koch brachten die Grabfelder aber dennoch in Front. Nach Dinnebiers Einzelsieg gegen Sidney Lißel und Kochs Drei-Satz-Niederlage gegen Charleen Lißel blieb die Partie aber weiterhin auf des Messers Schneide. Erst die Punkte von Sarwanidi gegen William Bonaldo-Falls und das gemischte Doppel Simon Prell/Irene Neumann gegen Michael Weigel/Sylvia Sandke brachte die Entscheidung für die Grabfelder.

Ergebnisse: Sidney Lißel/Stephan Sartorius – Fabian Hippeold/Simon Prell 21:18/14:21/21:19; Michael Weigel/William Bonaldo-Falls – Markus Dinnebier/Anton Sarwanidi 8:21/8:21; Charleen Lißel/Sylvia Sandke – Irene Neumann/Valerie Koch 21:23/21:9/14:21; S. Lißel – Dinnebier 21:17/3:21/7:21; Sartorius – Hippold 19:21/21:5/21:15; Ch. Lißel – Koch 21:12/16:21/21:14; Bonaldo-Falls – Sarwanidi 12:21/12:21; Weigel/Sandke – Prell/Neumann 14:21/15:21.

 

TG Veitshöchheim I – BC Bad Königshofen II 2:6

Mit der Gewissheit nach den Samstagsergebnissen, dass man auch in Veitshöchheim doppelt punkten musste, um Platz 2 abzusichern, ging es am Sonntag Vormittag für die Bayernliga-Truppe des BC Bad Königshofen auf die Reise Main abwärts. Diesmal ließen die in derselben Aufstellung angetretenen beiden Herrendoppel zur Eröffnung nichts anbrennen und stellten die Zeichen auf Sieg. Besonders dramatisch ging es im neu zusammengestellten Damendoppel zu, das Sarah Prell/Valerie Koch nach mit 16:21 verlorenem ersten, im zweiten Satz mit dem seltenen Ergebnis von 29:30 abgeben mussten. Doch auch dadurch ließen sich die Grabfelder nicht beirren. Markus Dinnebier und Fabian Hippold beherrschten ihre Gegner fast nach Belieben, und auch Anton Sarwanidi rettete sich glücklich in den dritten Satz, besann sich seiner Kämpferqualitäten und der Wichtigkeit dieses Spiels und gewann diesen hoch mit 21:12. So konnte man Valerie Kochs Niederlage verkraften, zumal sich im gemischten Doppel das Geschwisterpaar Sarah und Simon Prell sogar noch den sechsten Punkt sicherten. Erfreuliche Zwischenbilanz am Ende der Vorrunde: Der BC II geht als Tabellenzweiter (13:5) mit großem Rückstand auf den TSV Lauf (18:0) in die Winterpause, nach der die schärfsten Verfolger Niederndorf (13:5) und Marktheidenfeld (12:6) als neues Ziel auf Abstand gehalten werden sollen. Wiederbeginn ist am 29. Januar mit dem Heimspiel gegen Niederndorf.

Ergebnisse: Bender/Steiner – Hippold/Simon Prell 16:21/11:21; Weißenberger/Herrmann – Dinnebier/Sarwandi 7:21/20:22; Pohl/Prax – Sarah Prell/Koch 21:16/30:29; Weißenberger – Dinnebier 17:21/8:21; Bender – Hippold 11:21/18:21; Pohl – Koch 21:9/21:13; Herrmann – Sarwanidi 11:21/21:19/12:21; Steiner/Prax – Prell/Prell 19:21/16:21.

 

Regionalliga Südost 03./04.12.2011

BC Bad Königshofen I – TSV Dresden I  7:1

Sportlich hochklassige Samstagabend-Unterhaltung wurde den über die gesamte Spieldauer gut 100 Zuschauern geboten. Unter ihnen ein Grüppchen Dresdener Fans, die ihren Teil zu dem Zweikampf Aufsteiger-Euphorie gegen Tabellenführer-Euphorie beitrugen. Zum einen auf sportlicher Ebene, auf der sie keineswegs so unterlegen waren, wie es das Endergebnis vermuten lässt. Dafür sorgte das um einen Tick besser und ausgeglichener besetzte Königshöfer Team, das in den entscheidenden Momenten immer die bessere Antwort parat hatte. Zur guten Stimmung in der Halle trug u.a. ein sächsischer Fan bei, der den reichlichen, aber vergleichsweise seriösen Beifall der Königshöfer Zuschauer mit einem Trommelwirbel für jeden Dresdener Punkt konterte: Besonders laut für spektakuläre Bälle, besonders lang für Satzgewinne seiner Lieblinge und besonders schnell für Spielgewinne. Davon gab es allerdings nur eine Ausgabe. Zwei ganz schnelle Königshöfer Punkte waren nach den beiden ersten Parallellspielen auf dem Konto. Die Ames-Brüder Christopher und Sebastian im Herren-1 – und Senja Töpfer/Engelke Rasche im Damen-Doppel setzten frühzeitig die Zeichen auf Sieg – 2:0. Der nächste Abschnitt lief wesentlich ausgeglichener und spannender. Rasches Schläger flog in die Ecke nach zwei Mal 18:21 trotz Führungen bis in die entscheidende Phase gegen die Tschechin Jana Sahankova. Erleichterung dagegen, als Thimm Spitzer mit einem Aufschlag-Return den vierten Matchball im Entscheidungssatz verwandelte – 3:1. Danach waren die Punkte vier und fünf der Ames-Brüder fast schon eingetragen, als Christopher Satzball im ersten abgewehrt und den zweiten klar gewonnen hatte und Sebastian fast gleichzeitig „fertig geworden“ wäre. 21:3/18:11 führte er, als er umknickte: Ein Schrei und lähmendes Schweigen in der Halle. Im Fall einer schwerwiegenden Verletzung wäre dieses Spiel zwar trotzdem gewonnen worden. Der Lohn und das große Ziel einer großen Saison, die Meisterschaft, wäre auf einmal in Gefahr. Ames rappelte sich auf und wurschtelte sich zum 21:17 durch – 5:1, Spiel vorzeitig gewonnen nach anderthalb Stunden. Den restlichen zwei Spielen kam nur noch statistischer Wert zu. Mit Thimm Spitzer siegte Erfahrung gegen Till Borsdorfs Jugend. Und auch das Königshöfer Mixed Fleck/Töpfer ließ gegen Bachmann/Wolf nichts anbrennen. Endstand das Standardergebnis der bisherigen Saison 7:1 und die Frage am Ende, ob der Knöchel von Sebastian Ames in 14 Stunden für das Spiel gegen Niederwürschnitz wieder heil sein würde.

Ergebnisse: Christopher Ames/Sebastian Ames – Falk Sauer/Marcel Bachmann 21:18/21:12; Philipp Fleck/Thimm Spitzer – Jens Hartig/Till Borsdorf 18:21/21:17/21:18; Senja Töpfer/Engelke Rasche – Jana Sahankova/Daniela Wolf 21:16/21:17; C. Ames – Sauer 22:20/21:6; S. Ames – Hartig 21:3/21:17; Spitzer – Borsdorf 21.16/21:8; Rasche - Sahankova 18:21/18:21; Fleck/Töpfer – Bachmann/Wolf 21:14/21:18.

 

BC Bad Könisghofen I – TSV Niederwürschnitz I  8:0

Zur Frage, siehe oben: Sebastian Ames´ letzter Test am frühen Sonntagmorgen gelang, er spielte. Der Sonntagsgegner TSV Niederwürschnitz, im Vorfeld als der bessere und vor der Saison als einer der Besten eingeschätzt, musste nach einer deftigen 0:8-Packung seine Sachen wieder packen. Alle sechs BC-Akteure konnten ihre hochpositive Individualbilanz ausbauen, Sebastian Ames blieb bei 100 Prozent. Nur ein Satz ging in den acht Spielen an die Mannschaft aus Sachsen, im Mixed. Es war dies aber auch ein Spiel, das die Zuschauer von den Sitzen riss und am meisten faszinierte, weil es am ausgeglichensten, deshalb am spannendsten und am härtesten umkämpft war. Philipp Fleck/Senja Töpfer hatten in Patrick Flemming/Noreen Rurainski ganz erbitterte Widersacher. 25:27 hieß es nach dem ersten, 22:20 nach abgewehrtem Matchball am Ende des zweiten Satzes. Im dritten hatte das Königshöfer Duo dann doch den längeren Atem mit 21:14. Wenige Minuten zuvor hatte allerdings Christopher Ames gegen den ehemaligen Zweit-Liga-Spieler Stefan Wagner (21:19/21:17) zumindest im zweiten Satz endlich einmal seine hohen Ansprüche an sich selber erfüllt und mit dem fünften Punkt den Sack zu gemacht. 8:0 gegen den Tabellenvierten und die weiße Weste nach der Vorrunde behalten, 14:0 Punkte, drei vor den Verfolgern Leipzig und Zwenkau: Die Regionalligameisterschaft und die damit erreichte Relegation um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga ist für das BC-Sextett so greifbar nahe wie nie zuvor. Fortsetzung mit dem Start der Rückrunde folgt am 21. Januar.

Ergebnisse: C. Ames/S. Ames – Wagner/Flemming 21:16/21:15; Fleck/Spitzer – Kunert/Pischel 21:11/21:17; Töpfer/Rasche – Rurainski/Schäfer 21:17/21:16; Rasche – Schäfer 21:16/21:12; C. Ames – Wagner 21:19/21:17; S. Ames – Kunert 21:8/21:4; Spitzer – Pischel 21:16/21:12;  Fleck/Töpfer – Fleming/Rurainski 25:27/22:20/21:14.

 

Regionalliga Südost 12./13.11.2011

BC Zwenkau – BC Bad Königshofen 1:7

Es ist Samstagabend halb neun. Sechs junge Menschen aus Unterfranken sind in einem PKW unterwegs in Sachsen von Zwenkau nach Leipzig auf dem Weg zu ihrem Hotel. Am Sonntag um zehn beginnt ihr zweites so genanntes Koppelspiel bei der DHfK Leipzig, dem Tabellenzweiten. Lachen und gelöste Stimmung ist übers Handy zu vernehmen, als Senja Töpfer von Sebastian Ames fürs Interview bestimmt wird. Die Sportreferentin der Stadt Würzburg hat bis dahin eine ganz erfolgreiche Woche hinter sich. Am Mittwoch die Co-Organisation des Länderspiels gegen Finnland in der S´Oliver-Halle, soeben ein zumindest in dieser Höhe nie erwarteter 7:1-Auswärtssieg beim Tabellendritten BC Zwenkau. Und Senja war selber an zwei Punkten beteiligt, hat mit Engelke Rasche das Damendoppel und mit Philipp Fleck das abschließende Mixed gewonnen. „Es ist heute alles optimal für uns gelaufen“, berichtet sie. „Wir waren nach den Doppeln schon 3:0 vorne. Und nicht nur diese Spiele gingen relativ problemlos an uns, sondern auch die folgenden. Und das Einzige, was wir verloren haben, ging auch nur ganz knapp weg.“ Thimm Spitzer musste mit dem „Gastgeschenk“ dran glauben, der Motivator und die Stimmungskanone der Truppe. Zusammen mit Christopher Ames hatte er das Einser-Doppel in Rekordtempo gewonnen und die Zeichen auf Sieg gesetzt. Apropos Doppel: Wahrscheinlich ist hier den Königshöfern mit einem taktischen Winkelzug der Einstieg in diese Partie so gut gelungen. Seit langem trennte man wieder mal die Ames-Brüder und nominierte Christopher im Einser mit Thimm Spitzer und Sebastian im Zweier mit Philipp Fleck. Da auch diese Kombination im dritten Satz gewann und das Damendoppel Rasche/Töpfer kurzen Prozess machte, war der Weg zum ersten Auswärtssieg in Zwenkau geebnet. Drei weitere Einzelsiege der beiden Ames-Brüder und von Engelke Rasche  sowie das abschließende Mixed brachten die restlichen Punkte auf das Königshöfer Konto. Der Sieg der Grabfelder wird dadurch aufgewertet, dass Zwenkau mit seiner Topbesetzung antreten konnte. „Ich denke, morgen wird es schwerer, weil Leipzig bei den Damen noch ein Stück stärker besetzt ist“, blickte Senja Töpfer schon 13 Stunden nach vorne.

Ergebnisse: Robert Ohlert/Marcus Röhr – Thimm Spitzer/Christopher Ames 12:21/9:21; Carsten Teschner/René Hübner – Philipp Fleck/Sebastian Ames 21:23/21:15/9:21; Susann Richter/Svenja Wenzig – Engelke Rasche/Senja Töpfer 10:21/18:21; Teschner – C. Ames 10:21/21:12/10:21; Röhr – S. Ames 9:21/10:21; Hübner – Spitzer 21:13/14:21/21:16; Wenzig – Rasche 20:22/12:21; Oehlert/Richter – Fleck/Töpfer 21:15/8:21/12:21.

 

HSG DHfK Leipzig – BC Bad Königshofen 2:6

Beim Tabellenzweiten, der tags zuvor den BC Aschaffenburg mit 7:1 demontiert hatte, mussten die Königshöfer am Sonntagvormittag auf den Court. Das Team der DHfK, Deutsche Hochschule für Körperkultur, ehemalige Medaillenschmiede der DDR, sollte nach den Erkenntnisstand vom Samstagabend der härteste Konkurrent auf dem Weg der Grabfelder zum Titelgewinn sein. „Wenigstens nicht verlieren“, hatte Christopher Ames vor beiden Sachsen-Spielen die Devise ausgegeben, „dann haben wir alle Chancen.“ Hinterher machten sich die sechs BC-KÖN-Cracks als klarer Tabellenführer mit 10:0 Punkten, drei vor den beiden Gegnern dieses Wochenendes, auf die Heimreise. Es lief wieder alles viel besser als erwartet. Auch Leipzig spielte bis auf die zweite Dame in Bestbesetzung. So klar aber das Gesamtergebnis aussieht, so umstritten waren sechs der acht Matches. Und allein fünf Mal war der Sieger im Entscheidungssatz Bad Königshofen. In den dritten Satz mussten bereits die Ames-Brüder im Einser-Doppel und hatten Nerven wie Drahtseile beim 22:20/19:21/21:16. Noch enger war es bei Philipp Fleck/Thimm Spitzer, die den Entscheidungssatz gar mit 22:20 in der Verlängerung für sich entschieden. Als dann auch noch das Damen-Doppel Töpfer/Rasche per dritten Satz den dritten Spielpunkt eingefahren hatte, standen die Zeichen eindeutig auf Sieg. Doch auch Christopher und Sebastian Ames benötigten in ihren Einzeln den dritten Satz, in dem beide mit 21:16 aber etwas mehr als die Nase vorn hatten und den Sieg vorzeitig perfekt machten. So war Engelke Rasches einziger Punktverlust gegen die Ex-Zweitliga-Spielerin Lisa Baumgärtner längst kein Beinbruch mehr. Mit solcher Beute und in deren Folge solch glänzenden Aussichten auf den Titelgewinn sind die Spieler des BC Bad Königshofen in ihren sieben Regionalligajahren nie zuvor aus Sachsen zurückgekommen.

Ergebnisse: Stefan Sandlau/Benjamin Reissig – Christopher Ames/Sebastian Ames 20:22/21:19/16:21; Oliver Strick/Matthias Brandt – Philipp Fleck/Thimm Spitzer 21:15/12:21/20:22; Lisa Baumgärtner/Dr. Gesa Weise – Senja Töpfer/Engelke Rasche 14:21/21:17/13:21; Sadlau – C. Ames 9:21/21:18/16:21; Reissig/S. Ames 8:21/21:18/16:21; Strick – Spitzer 21:18/17:21/21:11; Baumgärtner – Rasche 21:18/21:10; Brandt/Dr. Weise – Fleck/Töpfer 12:21/3:21.

 

Bayernliga Nord 12./13.11.2011  

TV Ochsenfurt I – BC Bad Königshofen II 5:3

Es führt kein Weg daran vorbei: Diese Niederlage beim Aufsteiger und bis dato Tabellenvorletzten TV Ochsenfurt ist nicht nur eine saftige Überraschung und große Enttäuschung für das Königshöfer Bayernliga-Team. Mit ihr dürften auch die letzten Hoffnungen des bis dato Tabellenzweiten BC Bad Königshofen, den Lauf des Spitzenreiters TSV Lauf noch irgendwann stoppen zu können, gestorben sein. Gewiss musste man wieder einmal personell gehandicapt antreten. Bei den Damen war Irene Neumann zu ersetzen, für die Valerie Koch mit wesentlich weniger Bayernliga-Erfahrung und Spielpraxis in die Bresche springen musste. Und so viel vorweg: Ihr ist kein Vorwurf zu machen. Sie zwang im Damen-Doppel zusammen mit Sarah Prell die Ochsenfurterinnen Hanna Faist/Julia Pötter im zweiten Satz sogar in die Verlängerung. Ein paar gemeinsame Trainingseinheiten zwecks Feinabstimmung mehr, und es wäre ein Sieg drin gewesen. Im Einzel hatte Valerie Koch im zweiten Satz sogar schon Matchball, verlor nach 21:10 im ersten diesen aber noch mit 20:22 und konnte diese Enttäuschung im dritten (8:21) nicht mehr wegstecken. In die Hose ging die taktische Umstellung des Einser-Herrendoppels. Simon Prell und Fabian Hippold mussten nach klar gewonnenem erstem und knapp verlorenem zweitem Satz im dritten mit 19:21 die Segel streichen. Der Plan mit zwei Herrendoppel-Punkten zum Einstieg war dahin, auch wenn Anton Sarwanidi/Markus Dinnebier nebenan ihren Teil mit 21:8/21:17 beigetragen hatten. Spätestens als Dinnebier auch noch sein Einzel gegen Christian Göbel in zwei Sätzen abgegeben hatte, konnte nur noch eine 4:4-Punkteteilung das Ziel sein. Doch nicht einmal damit wurde es noch etwas, weil Fabian Hippold zwar gewann, aber auch Anton Sarwanidi gegen Fabian Schäfer ohne Chance war. Über den hohen Mixed-Erfolg der Prell-Geschwister Sarah und Simon kam denn auch kaum noch Freude auf. Umso mehr indes bei den Ochsenfurtern, die diese zwei Punkte nie auf ihrer Saisonrechnung hatten und nun wieder mit dem Klassenverbleib liebäugeln können.

Ergebnisse: Fabian Schäfer/Sergej Woit – Simon Prell/Fabian Hippold 10:21/21:15/21:19; Lars Nähler/Philipp Kraft – Anton Sarwanidi/Markus Dinnebier 8:21/17/21; Hanna Faist/Julia Pötter – Valerie Koch/Sarah Prell 21:15/21:22; Christian Göbel – Dinnebier 21:15/21:17; Woit – Hippold 14:21/18:21; Faist – Koch 11:21/22:20/21:8; Schäfer – Sarwanidi 21:13/21:13; Nähle/Pötter – Prell/Prell 5:21/7:21.

 

TSV 1846 Nürnberg – BC Bad Königshofen II 0:8

Nach dieser Niederlage in Ochsenfurt am Samstag war die Königshöfer Zweite zwar immer noch Tabellenzweiter, aber mit 7:5 Punkten schon eine Mittelfeld-Mannschaft und nicht mehr der hohe Favorit gegen den TSV Nürnberg. Auch deshalb, weil diesmal Irene Neumann zwar wieder zur Verfügung stand, aber Sarah Prell fehlte. Tags zuvor waren die Gastgeber den mit Bad Königshofen punktgleichen Ansbachern nur knapp mit 3:5 unterlegen und wollten natürlich den Coup der Ochsenfurter wiederholen. Daraus wurde aber überhaupt nichts, vielmehr rehabilitierten sich die Grabfelder in ganz überzeugender Manier für den Ausrutscher vom Vortag. Besonders bemerkenswert dabei, dass die Ersatzfrau Valerie Koch bei dieser „Höchststrafe“ für die Nürnberger an zwei Punkten, im Damen-Doppel zusammen mit Irene Neumann, dritter Satz 21:19 (!), und im Mixed an der Seite von Simon Prell, dritter Satz 21:16, beteiligt war. Außer Irene Neumann, die in ihrem Einzel gegen Melanie Lehmann über drei Sätze gehen musste, gingen die restlichen Spiele sehr deutlich an die Gäste aus dem Grabfeld. Hinter Tabellenführer Lauf (14:0) führt in dieser Zwei-Klassen-Gesellschaft Bayernliga Nord der BC Bad Königshofen II immer noch diese zweite Klasse als Tabellenzweiter (9:5) an.

Ergebnisse: Marc Heumann/Setia Nugraha/Fabian Hippold/Simon Prell 11:21/16:21; Agung Wulandoko/Rudolf Reiser – Markus Dinnebier/Anton Sarwanidi 10:21/16:21; Alina Hoffmann/Melanie Lehmann – Irene Neumann/Valerie Koch 21:14/13:21/19:21; Nugrahe – Dinnebier 8:21/14:21; Heumann – Hippold 14:21/5:21; Lehmann – Neumann 11:21/21:11/15:21; Wulandoko – Sarwanidi – 17:21/8:21; Reiser/Hoffmann – Prell/Koch 21:16/16:21/16:21.

 

Bayernliga Nord 29./30.10.2011

BC Bad Königshofen II – SpVgg Stetten I 8:0

Wie erwartet klar, vielleicht nicht in dieser Höhe, gewann die Bayernligamannschaft des BC Bad Königshofen ihr Samstagsspiel gegen den Aufsteiger SpVgg Stetten, der in seiner letzten Begegnung dem Sonntagsgegner der Grabfelder, dem TSV Ansbach, ein 4:4-Unentschieden abgerungen hatte. Danach sah es jedoch in keiner Phase dieser Partie aus, dass die Mannschaft aus dem Weinort bei Gemünden ein Stolperstein für die Prell-Truppe sein könnte. Klar und eindeutig in zwei Sätzen gingen die drei Anfangsdoppel an die Gastgeber, bei den Männern auch dem Ergebnis nach, nur Irene Neumann/Sarah Prell mussten im ersten Satz in die Verlängerung und machten es etwas spannender. Markus Dinnebier, Bad Königshofens Nummer 1, schien nach leichten 21:9 im ersten Satz gegen Felix Polidori bereits das Spiel abgehakt zu haben, verlor nämlich den zweiten und konnte sich im dritten von Polidori erst am Ende entscheidend absetzen. Fabian Hippold gestattete seinen Gegnern im Doppel wie im Einzel jeweils maximal 15 Punkte, während auch Anton Sarwanidi Dinnebiers Erfahrungen teilte und nach hoch gewonnenem ersten Satz im zweiten unterlag und im dritten mit 18 die Nase vorn hatte. Irene Neumann erwies sich erneut als sichere Punktesammlerin im Damendoppel an der Seite von Sarah Prell und im Einzel ohne Satzverlust, wobei ihr 21:5/21:4 gegen Anni Lambrecht einen Klassenunterschied offen legte. Schließlich musste Simon Prell nach ungefährdetem Doppelsieg mit Hippold im Geschwister-Mixed mit seiner Schwester Sarah in den dritten Satz, ohne aber wirklich ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Ergebnisse: Markus Dinnebier/Fabian Hippold – Felix Polidori/Jan Weber 21:14/21:15, Simon Prell/Anton Sarwanidi – Fabian Weth/Hubert Bauer 21:10/21:14, Irene Neumann/Sarah Prell – Anni Lambrecht/Monika Riedmann 22:20/21:16, Dinnebier – Polidori 21:9/14:21/21:18, Hippold – Weber 21:10/21:11, Neumann – Lambrecht 21:5/21:4, Sarwanidi – Weth 21:11/15:21/21:18, Prell/Prell – Bauer/Riedmann 21:13/17:21/21:15.

 

BC Bad Königshofen II – TSV Ansbach I 4:4

Im Sonntagsspiel bei dem es wesentlich spannender zuging, mussten die Königshöfer auf ihre Nummer 1 Markus Dinnebier verzichten, dessen Vertretung sich Reinhold Prell und Christian Stengel aufteilten. Bei dieser Konstellation und weil bei den Ansbachern die ehemalige Regionalligaspielerin Nina Buckel auflief, war sehr schnell erkennbar, dass von einer knappen Niederlage über das wahrscheinlichere Unentschieden bis hin zu einem knappen Sieg alles möglich war. Denn im zweiten Herrendoppel sowie in den „Buckel-Matches“ bei den Damen waren keine Punkte zu erwarten. Folglich stand es auch vor den letzten beiden Matches 3:3, nachdem Fabian Hippold/Anton Sarwanidi, Hippold und Simon Prell bei den Männern ihre Hausaufgaben erledigt hatten. Nun ruhten alle Hoffnungen zumindest für ein Unentschieden auf Anton Sarwanidi, der im ersten Satz dem Druck von Peter Bejzek nicht standhalten konnte. Dann griff das Coaching von Sebastian Ames aus der Königshöfer Ersten. Obwohl Sarwanidi, der eher mit Gefühl, Auge und Köpfchen spielt und die Power in seinen Schlägen etwas vermissen lässt, diese Grundeinstellung nicht änderte, zwang er seinem Kontrahenten sein Spiel auf und riss nach aussichtslos erscheinendem Rückstand das Ruder noch herum. Erst ab dem 16:16 im zweiten Satz ging er in Führung und zwang Bejzek in den Entscheidungssatz. Hier löste er sich ab dem 8:8 von seinem Gegner und brachte mit einer tollen kämpferischen Leistung nicht nur Stimmung in die Halle, sondern auch den vierten Punkt auf das Konto der Einheimischen. Jetzt hatte es auf einmal im letzten Spiel des Tages das Mixed Simon Prell/Sarah Prell noch in der Hand, mit einem Überraschungscoup doch noch den Siegpunkt zu landen. Im ersten Satz konnte sich die Ansbacher Paarung erst nach dem 18:18 lösen und 21:18 gewinnen. Der zweite war ebenso hart umkämpft wie der erste. Hier kam die Wende nach dem 9:9 zugunsten der Prell-Geschwister. Die mussten im Entscheidungssatz dem schnellen  0:5-Rückstand den ganzen Satz über nachrennen. Und genau diesen Vorsprung retteten die Ansbacher zum 21:16 für sich ins Ziel. Großer Jubel bei den Gästen über diesen für sie unverhofften und gegen vollzählige Königshöfer unwahrscheinlichen Punktgewinn. Und bei den einheimischen Zuschauern und Verantwortlichen ein zufriedenes „Passt scho.“

Ergebnisse: Hippold/Sarwanidi – Bejzek/Queisser 21:11/21:13; Reinold Prell/Christian Stengel – Jürgen Buckel/Petrasch 7:21/3:21; Neumann/Sarah Prell – Nina Buckel/Mahlein 16:21/14:21; Hippold/J. Buckel 21:19/21:14; Simon Prell – Queisser 21:13/21:11; Neumann – N. Buckel 3:21/10:21; Sarwanidi – Bejzek 16_21/21:18/21:12; Simon Prell/Sarah Prell – Petrasch/Mahlein 18:21/21:18/16:21.

 

Regionalliga Südost 08/09.10.2011

BC Bad Königshofen I – TSV BW Röhrsdorf 7:1

Sebastian Ames, die Nummer 2 beim Gastgeber BC Bad Königshofen, wurde mit seiner Vorankündigung, „es dürfte eigentlich nichts anbrennen“, voll bestätigt. Dem 8:0 gegen Nürnberg folgte am Sonntagvormittag dieses ungefährdete 7:1 gegen den sächsischen Club TSV BW Röhrsdorf. In weniger als zwei Stunden konnten die Netze und Werbebanden wieder ab- und der Kuchen von Mutter Ruth Ames aufgeräumt werden. Besonders schnell war zudem die Partie vorzeitig gewonnen, weil erneut sämtliche drei Eingangsdoppel unangefochten an die Königshöfer gingen. Die zwei noch fehlenden Punkte kamen von den vorgezogenen Spielen Engelke Rasche gegen Röhrsdorfs Ersatzfrau Sandra Meiner, Nummer 4 auf der Meldeliste, fast mit Höchststrafe 21:5/21:0, und dem gemischten Doppel Philipp Fleck/Senja Töpfer gegen das Gäste-Mixed Zuzana Matejkova/Eric Bachmann, die man zwei Mal nicht aus dem Schneider kommen ließ (21:9/21:9). Hiermit stand es nach einer Stunde bereits 5:0, so dass die verbliebenen drei Einzel nur der Ergebniskosmetik und, wer weiß, eines Tages im Frühjahr, dem Spieleverhältnis zur Positionsermittlung bei Punktgleichheit dienen. Die Tatsache, dass aber in allen drei Matches mehrfach die Schläger auf beiden Seiten flogen, ließ erkennen, wie gern jeder Einzelne das Erfolgserlebnis für sein Ego hat. Thimm Spitzer machte es gegen René Schoesau beim 21:19/21:10 nur im ersten Satz spannend, Sebastian Ames gegen Sven Kreher mit 21:10/21:19 nur im zweiten. Dagegen bezog Christopher Ames seit langem wieder einmal eine Einzelniederlage gegen Fabian Fritzsche, den er in den früheren Begegnungen eigentlich immer im Griff hatte. Dennoch war diese Begegnung das Highlight des Sonntagvormittags, zogen beide Spieler doch alle Register ihres Könnens, Christopher nach Ansicht seines Vaters und Mannschaftsbetreuers Thomas nicht alle. Fritzsche wie Ames zeigten den Zuschauern alle Schlagvarianten, Dynamik, Dramatik und Szenen, die diesen Sport so attraktiv machen. So wehrte Ames zwei Matchbälle zum Gleichstand im zweiten Satz ab, um ihn doch noch mit 21:23 abgeben zu müssen.  Hinterher zog Vater Ames die Mundwinkel hoch und gab diese Prognose für den klaren Tabellenführer: „Die schweren Spiele kommen erst noch.“

Ergebnisse:

Christopher Ames/Sebastian Ames – Fabian Fritzsche/René Schoesau 21:11/21:11; Philipp Fleck/Thimm Spitzer – Sven Kreher/Eric Bachmann 21:7/21:12; Senja Töpfer/Engelke Rasche – Zuzana Matejkova/Sandra Meiner 21:15/21:14; Christopher Ames – Fritzsche 19:21/21:23; Sebastian Ames – Kreher 21:10/21:19; Spitzer – Schoesau 21:19/21:10; Rasche – Meiner 21:5/21:0; Fleck/Töpfer – Matejkova/Bachmann 21:9/21:9.

 

BC Bad Königshofen I – ESV Flügelrad Nürnberg 8:0

Überhaupt keinen Zweifel, wer Herr in der Halle ist, ließ die erste Mannschaft des BC Bad Königshofen in ihrer Samstagsbegegnung gegen die „Eisenbahner“ vom ESV Flügelrad Nürnberg aufkommen, die geradezu im IC-Tempo überrollt wurden. Die Gastgeber behaupteten damit ihre Tabellenführung, die es einen Tag später gegen den BC Röhrsdorf zu verteidigen galt, der zur selben Zeit bereits ebenfalls eine 0:8-Schlappe in Aschaffenburg bezog. Keinen einzigen Satz gab dabei die Ames-Truppe gegen den Aufsteiger aus Nürnberg ab. Die Überlegenheit der Grabfelder war so deutlich, dass die Männer und Frauen aus der Noris in sechs von den 16 Sätzen mit „Schneider“ vom Spielfeld gingen. So war denn auch das knappe 21:19/21:18 der beiden Ames-Brüder Christopher und Sebastian im Eröffnungsdoppel gegen Andrej Dück/Matthias Fruck nicht mehr als ein Einspielen, wogegen Philipp Fleck/Thimm Spitzer gegen Jan Hüttermann/Lukas Gunzelmann hier schon mit 21:13/21:8 „Ernst“ machten. Denn wenig später zeigten Christopher Ames gegen Fruck und Sebastian Ames gegen Dück ihren Gegner schon wesentlich eindeutiger ihre Grenzen auf. Auch Thimm Spitzer ließ Gunzelmann keine Chance. Und besonders erfreulich, dass Engelke Rasche ihren Frauenpunkt ebenso mit großer Überlegenheit beisteuerte. Schließlich genoss das Mixed Fleck/Töpfer seine erste Heimvorstellung mit einem „Doppel-Schneider“ (21:7/21:9) gegen Firth/Fruck. Und die unterfränkische Verbandsspitze wollte sich bei der Gelegenheit auch einmal ein Bild vom Bad Königshöfer Badminton vor Ort machen. So fungierte in diesem Spiel höchstpersönlich als Schiedsrichter der Präsident des Unterfränkischen Badmintonverbands Manfred Hartmann aus Würzburg/Unterdürrbach, wo fast die komplette Mannschaft der Grabfelder unter der Woche trainieren darf.

Ergebnisse:

Christopher Ames/Sebastian Ames – Andrej Dück/Matthias Fruck 21:19/21:18  Philipp Fleck/Thimm Spitzer – Jan Hüttermann/Lukas Gunzelmann 21:13/21:8  Senja Töpfer/Engelke Rasche – Monika Fruck/Nora Rohde 21:18/21:11  Christopher Ames – Fruck 21:14/21:12  Sebastian Ames – Dück 21:10/21:10  Spitzer – Gunzelmann 21:14/21:15  Rasche – Klaßmüller – 21:12/21:8  Fleck/Töpfer – Firth/Fruck 21:7/21:9.

 

Bayernliga Nord 08./09.10.2011  

BC Bad Königshofen II – TV Marktheidenfeld I 6:2

Fabian Hippold sollte mit seiner Ankündigung Recht behalten, dass der TV Marktheidenfeld am Samstag der leichtere von beiden Gegnern sein würde. Klarer als in der Vorsaison besiegte die von Reinhold Prell betreute und von Marcus Dinnebier gecoachte zweite Mannschaft des BC Bad Königshofen den TV Marktheidenfeld mit 6:2. Dabei wurde der solide Grundstein für den Sieg bereits in den drei Doppeln am Anfang gelegt. Fabian Hippold/Simon Prell waren beim 21:11/21:18 gegen Christian Schäffer/Tim Specht als Erste fertig, doch Marcus Dinnebier/Anton Sarwanidi legten wenig später mit 21:16/21:18 gegen Matthias Pröstler/Christopher Neumann den zweiten Punkt nach. Auch das Damendoppel Irene Neumann/Sarah Prell machte mit Stefanie Lehmann/Hannah Gößwein (21:13/21:14) nicht viel Federlesen. Zu wackeln begann der Vorsprung, als Marcus Dinnebier sein Einzel gegen Christian Schäffer verlor. Doch Fabian Hippold baute seine Saison übergreifende Siegesserie mit einem klaren Zweisatzsieg gegen Matthias Pröstler aus. Nachdem auch Irene Neumann ihr Dameneinzel gegen Stefanie Lehmann relativ sicher, nur im ersten Satz heiß umkämpft, nach Hause gebracht hatte, standen die Zeichen eindeutig auf Sieg, der auch nach Anton Sarwanidis Niederlage gegen Specht nicht mehr in Gefahr geriet. Das Prell-Mixed Simon/Sarah machte dann alles klar. „Es wäre bestimmt ein Stück schwerer geworden“, räumte Simon Prell ein und relativierte damit den hohen Sieg etwas, „wenn bei Marktheidenfeld die Nummer 1 Fabian Specht nicht gefehlt hätte.“

Ergebnisse:

Fabian Hippold/Simon Prell – Schristian Schäffer/Tim Specht 21:11/21:18  Marcus Dinnebier/Anton Sarwanidi – Matthias Pröstler/Christopher Neumann 21:16/21:18  Irene Neumann/Sarah Prell – Stefanie Lehmann/Hannah Gößwein 21:14/21:13  Marcus Dinnebier – Christian Schäffer 15:21/17:21  Hippold – Pröstler 21:16/21:8  Neumann – Lehmann 21:19/21:13  Sarwanidi – Specht 13:21/13:21  Prell/Prell – Neumann/Gößwein 21:14/21:15.

 

BC Bad Königshofen II – TSV Lauf II 2:6

Nachdem der TSV Lauf II sein Samstagsspiel gegen Niederndorf ganz klar mit 7:1 gewonnen und an der Tabellenspitze punkt- und spielgleich mit der Bad Königshöfer Zweiten an der Spitze gleichgezogen (ein Satz besser) hatte, geriet die Begegnung am Sonntagnachmittag zum echten Knüller der möglicherweise zwei stärksten Teams dieser Liga. Und es zeigte zugleich, dass die Laufer doch eine halbe Nummer zu groß waren für die Königshöfer. „Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das erhofft hatten“, befand Fabian Hippold, der sein Doppel zusammen mit Simon Prell klar in zwei Sätzen („Das war unser bestes Doppel seit langem“) und sein Einzel im dritten Durchgang gegen Tartar gewann. „Es war uns klar, dass wir die engen Spiele über drei Sätze gewinnen müssen, wenn wir ein Unentschieden erreichen wollen. Doch bereits das Zweier-Doppel Marcus Dinnebier/Anton Sarwanidi verlor unglücklich mit 19:21 im dritten Satz, weil sie da eine 19:16-Führung noch aus der Hand gegeben hatten.“ Nachdem das Laufer Damen-Doppel zu stark für Irene Neumann/Sarah Prell war und auch Marcus Dinnebier gegen Manuel Massari nach starker Gegenwehr im zweiten Satz den Kürzeren zog, gaben die Gäste ihren Vorsprung nicht mehr her. Da nützte auch Fabian Hippolds Dreisatzsieg gegen Schubert nichts mehr, weil Simon Prell den dritten Satz gegen Edwin Blattner nicht durchbrachte. Obwohl nunmehr abzusehen ist, dass der Rest der Saison ein diesem Rückstand gegen Lauf Hinterherrennen wird, geht für Fabian Hippold die Welt nicht unter: „In solchen Spielen entscheiden oft Kleinigkeiten. Aber man hat schon gesehen, dass uns zu denen noch ein Stückchen fehlt.“

Ergebnisse:

Fabian Hippold/Simon Prell – Manuel Massari/Michael Schubert 21:13/21:9; Marcus Dinnebier/Anton Sarwanidi – Blattner/Tartar 21:19/17:21/19:21; Irene Neumann/Sarah Prell – Anja Dietz/Simone Galla 12:21/17:21; Dinnebier – Massari 13:21/21:23; Hippold – Schubert 21:11/10:21/21:6; Neumann – Galla 14:21/9:21; Simon Prell – Blattner 21:13/7:21/16:21; Sarwanidi/Koch – Tartar/Dietz 12:21/8:21.

 

Regionalliga Südost 24.09.2011

BC Aschaffenburg I – BC Bad Königshofen I 1:7

Ein Saisonauftakt nach Maß war das für die beiden Mannschaften des BC Bad Königshofen. Sowohl die erste wie die zweite Vertretung gewannen ihre Auswärtsspiele ganz klar und sind Tabellenführer in ihrer Liga. „Na ja, was heißt ganz klar? Es sieht deutlicher aus als es war“, sieht die Nummer 1 der Königshöfer Christopher Ames den Spielverlauf. Den Grundstein für den Sieg habe man in den drei Doppeln am Anfang gelegt. „Das war natürlich ein guter Auftakt, zumal alle drei sogar ziemlich deutlich gewonnen wurden.“ Er selber ließ zusammen mit seinem Bruder Sebastian dem Aschaffenburger neuen Einserdoppel keinen Stich beim 21:11/21:14. Dabei ging es gegen die beiden Neuzugänge der Gastgeber Kai Bastian aus Lauf und Philipp Faust, mit dem sie selber jahrelang in Bad Königshofen in einer Mannschaft gespielt hatten. Bei Philipp Fleck/Thimm Spitzer ging es kaum weniger deutlich aus, wenn auch der erste Satz in die Verlängerung ging: 23:21/21:13. Und auch das Damendoppel Senja Töpfer/Engelke Rasche bekam das Handicap, dass Töpfer bei der Anfahrt in einen Stau geraten war und erst kurz vor Spielbeginn eintraf, sehr gut in Griff und gewann 21:19/21:18. Dann kamen einige wesentlich engere Spiele. So verlor Christopher Ames sogar einen Satz im Einser-Einzel gegen Faust beim 21:15/15:21/21:14. „Es war ein gutes Spiel von uns beiden, wobei Philipp auf mich den Eindruck gemacht hat, dass er nicht ganz fit war. Er war schon sauer hinterher, wollte schon unbedingt gewinnen, zumal wir ja in Würzburg noch zusammen trainieren.“ Und noch ein lob des Leaders an seine Damen: „Wichtig war, dass Engelke Rasche auch ihr Einzel gewann, den ersten Satz verlor und sich prima zurück gekämpft hat. Gegen ihre Gegnerin Kathrin Maiwald hat sie letztes Jahr noch hoch verloren. Da hat sich schon mal ihr umfangreiches Sommertraining ausgezahlt.“ Nicht mehr tragisch fiel ins Gewicht, dass Thimm Spitzer das letzte Spiel des Tages verlor, wobei sich seine Oberschenkelverletzung noch bemerkbar machte.

Ergebnisse:

Kai Bastian/Philipp Faust – Christopher Ames/Sebastian Ames 11:21/14:21; Frank Fischer/Holger Brich – Philipp Fleck/Thimm Spitzer 21:23/13:21; Kathrin Maiwald/Verena Nebel – Senja Töpfer/Engelke Rasche 19:21/18:21; Faust – Chr. Ames 15:21/21:15/14:21; Bastian - S. Ames  16:21/20:22; Fischer – Spitzer 23:21/21:16;Maiwald – Rasche 21:15/18:21/16:21; Brich/Nebel – Fleck/Töpfer 14:21/10:21.

 

Bayernliga Nord 24.09.2011

ASV Niederndorf I – BC Bad Königshofen II 2:6

Auch die zweite Mannschaft bestand ihre Feuertaufe beim ASV Niederndorf, womit, zumindest in dieser Deutlichkeit, nicht gerechnet werden konnte. Schließlich war es der Vorjahresdritte, gegen den man einmal knapp gewonnen, einmal knapp verloren hatte. „Wir haben noch nie in Niederndorf gewonnen“, freute sich Fabian Hippold, der selber an zwei Punkten beteiligt war. „Keiner von uns hat mit einem 6:2 gerechnet. Wir wären mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, weil die doch zu den Besseren dieser Liga zählen. Das hat unsere Erwartungen auf jeden Fall übertroffen. “ Hier sorgten die beiden Herrendoppel für eine 2:0-Führung der Prell-Truppe, während sich das Damenduo Sarah Prell/Irene Neumann knapp geschlagen geben musste. Hippold räumte indes auch ein, dass „alles eine extrem knappe Geschichte war. Es gingen schließlich fünf Spiele über drei Sätze, von denen wir vier gewonnen haben.“ So konnte Irene Neumann   gegen Stefanie Lechner im Dameneinzel den dritten Satz mit 21:19 gewinnen. Im Mixed ließen es die Geschwister Simon und Sarah Prell im Entscheidungssatz gar auf 24:22 ankommen. „Ich denke, wir hatten ganz einfach die besseren Nerven als die, was fürs Selbstbewusstsein sehr gut ist. Nun kommen in 14 Tagen nämlich mit Lauf und Marktheidenfeld die vermeintlich stärksten Mannschaften zu uns. Und danach werden wir sehen, wie wir dastehen.“

Ergebnisse:

Oliver Gryczka/Arnd Kreyer - Fabian Hippold/Simon Prell 15:21/23:25; Sebastian Korn/Stefan Becker – Marcus Dinnebier/Anton Sarwanidi 21:18/15:21/17:2; Lisa Niepelt/Stefanie Lechner – Sarah Prell/Irene Neumann 21:14/18:21/21:19; Gryczka – Dinnebier 21:10/21:19; Kleyer – Hippold 15:21/16:21; Lechner – Neumann 21:14/19:21/19:21; Becker – Sarwanidi 19:21/21:19/15:21; Kern/Niepelt – Prell/Prell 21:17/18:21/22:24.  

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