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Klarer Sieg zum Auftakt

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BC Bad Königshofen I in seltener Bestbesetzung – Aufsteiger chancenlos

BC Bad Königshofen I – TG Würzburg/Heidingsfeld I 7:1

Erster Sieg in voraussichtlich seltener Bestbesetzung für den BC Bad Königshofen: (vorne von links) Irene Neumann, Spielertrainer Frank Helmerich und Josepha Hart sowie (hinten von links) Nils Fischer, Thomas Neumann und Anton Sarwanidi.

Erster Sieg in voraussichtlich seltener Bestbesetzung für den BC Bad Königshofen: (vorne von links) Irene Neumann, Spielertrainer Frank Helmerich und Josepha Hart sowie (hinten von links) Nils Fischer, Thomas Neumann und Anton Sarwanidi.

Der Spielplan-Gestalter der Bezirksliga Unterfranken führte am ersten Spieltag gleich den Aufsteiger der vergangenen Saison, den BC Bad Königshofen, und den dieser Saison, die TG Würzburg/Heidingsfeld, zusammen. Dabei wurde zweierlei deutlich: Der Neuling dürfte es, zumindest in dieser Besetzung (mit zwei Ersatz-Damen) schwer bekommen und in der hinteren Tabellenhälfte sein Zuhause finden. Und der Vizemeister der vergangenen Saison BC Bad Königshofen könnte sich gerade in dieser Besetzung in der Tat Chancen ausrechnen, dem großen Favoriten BC Aschaffenburg I Paroli bieten und in Konkurrenz mit der TG Veitshöchheim II und dem TV Ochsenfurt II die erste Geige unter den Verfolgern spielen zu können.

„So schön es war, dass wir in Bestbesetzung antreten konnten“, musste der BC-Spielertrainer Frank Helmerich erst gar nicht fest auf die Euphoriebremse treten. „Es wird nicht allzu oft auch in dieser Runde der Fall sein.“ Damit müssen die Königshöfer Badminton-Cracks eben leben, dass das Grabfeld und die Region nicht über genügend Arbeitsplätze-Potenzial verfügen, als dass sie, allesamt Studierte oder Studierende, in der Umgebung ihrem Broterwerb oder ihrer Ausbildung nachgehen könnten. Zu diesem Spiel waren sie mal alle da, um zusammen den Startschuss zu geben: Aus Rosenheim, München, Stuttgart, Karlsruhe, Bamberg und, Frank Helmerich, aus Bad Königshofen.

7:1 gewannen sie gegen den frisch gebackenen Aufsteiger. Es gibt nur wenige Indizien dafür, dass es eine spannende Partie gewesen wäre bei 14:5 Sätzen. Und selbst in der Gesamtbilanz von gewonnenen Punkten (399:279) klaffen mit 120 Punkten Differenz Badminton-Welten. Was nicht zwangsläufig bei jedem Ballwechsel zu bemerken gewesen wäre. Aber ein paar Prozent mehr an Qualität, Dynamik, Konzentration und Kondition genügen für klare Satz-Ergebnisse. Das musste zu seinem eigenen Leidwesen ausgerechnet der Spielertrainer persönlich akzeptieren, der gegen den Routinier Rüdiger Bertermann den Kürzeren zog. „Es war das erste Mal, seit ich Badminton spiele, dass ich in einem Satz bis 30 gehen musste.“ Normalerweise hat man einen Durchgang mit 21 und zwei Punkten Vorsprung im Sack. Und wenn nicht, wird weiter gespielt bis einer diese zwei Punkte voraus ist. Bei 30 ist aber endgültig Schluss. Und als der Würzburger Rüdiger Bertermann den Kämpfer vor dem Herrn Frank Helmerich mit 30:29 im ersten Satz förmlich nieder gerungen hatte, „war ich“, so der BC-Spielertrainer, „irgendwann im zweiten mit meiner Kondition am Ende.“ Er könne aber bei so guten Leistungen seiner Mitspieler sehr gut damit leben.

 

Vielen Dank für den Text und die Veröffentlichung in der Main-Post an Rudi Dümpert!

Die Ergebnisse:

Thomas Neumann/Frank Helmerich – Peißert/Schmid 2:1  21:19/24:26/21:9

Anton Sarwanidi/Nils Fischer – Hameed/Bertermann  2:0  21:9/21:7

Josepha Hart/Irene Neumann – Eckhold/Gabriel 2:0  21:16/21:9

Sarwanidi – Peißert 2:1  21:16/19:21/21:16

Fischer – Schmid 2:0  21:8/21:14

Hart – Eckhold 2:0  21:5/21:8

Helmerich – Bertermann  0:2  29:30/14:21

Thomas Neumann/Irene Neumann – Gabriel/Hameed 2:1  21:12/19:21/21:12

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